Fall 01 · Verwaltung
Der Bürger ist kein Behördenkurier.
Der Staat kennt dich – trotzdem musst du dich bei jedem Amt neu erklären.
Die Situation
Das erlebt die Mitte
im Alltag.
Der Staat kennt deine Steuerdaten, deine Meldeadresse, deine Kinder, deine Fahrzeuge, deine Rentenbeiträge. Trotzdem trägst du bei jeder Behörde dieselben Angaben neu ein, lädst Bescheide hoch und transportierst Nachweise von einem Amt zum nächsten.
Nicht der Bürger hat ein Datenproblem. Der Staat weigert sich, zu nutzen, was er längst weiß.
Der Staat darf nicht vergessen, was er bereits weiß.
Gute Diagnose. Falsche Medizin.
Ehrlich im Problem.
Anständig in der Lösung.
Wir prüfen Ideen nach Wirkung – nicht nach Absender. Eine gute Idee wird nicht schlecht, nur weil sie von der „falschen“ Partei kommt.
Der Staat sammelt deine Daten – und lässt dich trotzdem alles doppelt und dreifach einreichen. Das kostet Millionen Menschen jeden Monat Zeit und Nerven.
Die einen versprechen seit Jahren „mehr Digitalisierung", die anderen „weniger Bürokratie". Am Schalter hat sich für den Bürger fast nichts geändert.
Ein Bürgerkonto: Daten einmal erfassen, dann nur freigeben statt neu einreichen – mit klarem Verantwortlichen und sichtbarem Bearbeitungsstand.
Unser Modell: das Bürgerkonto
Konkret. Überprüfbar. Ohne Ausreden.
Unsere Grenze
Kein gläserner Bürger: Der Mensch entscheidet, welche vorhandenen Daten für welchen Vorgang freigegeben werden. Staatliche oder KI-gestützte Entscheidungen müssen nachvollziehbar und anfechtbar bleiben.