Fall 03 · Wohnen
Wohnungen entstehen auf Baustellen – nicht in Förderprogrammen.
Wer bauen oder vermieten will, wird zuerst wie ein Störer behandelt.
Die Situation
Das erlebt die Mitte
im Alltag.
Ein Bauherr wartet Jahre auf Genehmigungen. Ein Handwerksbetrieb erstickt in Auflagen. Ein kleiner Vermieter kämpft mit Standards, die jede Wohnung behandeln, als würde ein Kernkraftwerk gebaut.
Wir haben keinen Mangel an Bauwillen. Wir haben einen Überschuss an Misstrauen gegen die, die bauen.
Wer 400.000 Wohnungen verspricht, darf nicht jede einzelne mit einem Regelwerk erschlagen.
Gute Diagnose. Falsche Medizin.
Ehrlich im Problem.
Anständig in der Lösung.
Wir prüfen Ideen nach Wirkung – nicht nach Absender. Eine gute Idee wird nicht schlecht, nur weil sie von der „falschen“ Partei kommt.
Es fehlen Wohnungen. Wer bauen will, wartet Jahre und kämpft gegen Standards, die jede Wohnung behandeln wie ein Großprojekt.
Die einen rufen nach Mietendeckeln, die anderen nach Förderprogrammen. Gebaut wird dadurch keine einzige Wohnung schneller.
Standardgebäude, serielles Bauen und einfache Umnutzung schnell genehmigen – und keine neuen Baustandards ohne Kostenfolgenabschätzung.
Unsere Antwort